Die Rolle von Städten und Gemeinden
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In den vielfältigen Handlungsfeldern des lokalen Klimaschutzes nehmen Stadt oder Gemeinde unterschiedliche Rollen ein.
Kehren vor der eigenen Haustür
Kommune als Verbraucher und Vorbild
Städte und Gemeinden erfüllen eine wichtige Vorbildfunktion, wenn sie den Energieverbrauch öffentlicher Gebäude reduzieren, die eigenen Beschäftigten zu klimafreundlichem Verhalten motivieren, selbst Ökostrom beziehen oder kommunale Wälder nachhaltig bewirtschaften. Die Einflussmöglichkeiten sind hier am größten, weil das eigene Handeln im Mittelpunkt steht.
Gebote und Verbote
Kommune als Planer und Regulierer
Durch die Festlegung von klimafreundlichen Standards in neuen Wohn- und Gewerbegebieten, Verkehrs- und Parkraummanagement oder rechtliche und ordnungspolitische Maßnahmen können Kommunen auch das Verhalten der Wirtschaft oder der Verbraucher im Sinne des Klimaschutzes beeinflussen.
Der Verbraucher hat die Wahl
Kommune als Versorger und Anbieter
Im Energie- und Verkehrssektor, bei der Abfallentsorgung oder im kommunalen Wohnungsbau treten Kommunen als "Versorger und Anbieter" auf. Hier erfolgt die Steuerung über ein entsprechendes Angebot, das die Verbraucher nutzen können. Auch durch Kooperationen mit privaten Investoren können die Kommunen das Verhalten der Verbraucher beeinflussen.
Zuckerbrot statt Peitsche
Kommune als Berater und Promotor
Wo es keine rechtlichen Grundlagen gibt, können Kommunen auch indirekt Einfluss nehmen, etwa durch Bewusstseinsbildung oder die finanzielle Förderung von Klimaschutzmaßnahmen. So können sie private Verbraucher, Architekten oder das lokale Handwerk zu klimafreundlichem Verhalten motivieren.






